2024 – Georg Kremplsetzer: „Der Rothmantel“

Endlich wieder auf der Bühne.

Kennen Sie Paul Heyse? – „Ja, die schreckliche Unterführung!“. So lautet meistens die Antwort, wenn man durchaus belesene Münchner nach dem Namen des ersten deutschen Literaturnobelpreisträgers fragt. Er war in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts einer der bedeutendsten deutschsprachigen Autoren. Theodor Fontane und sein Dichterkollege Theodor Storm meinten sogar, dass die zweite Hälfte des Jahrhunderts einmal als „die Paul-Heyse-Epoche“ bezeichnet würde.

Dass Heyse auch Opernlibretti verfasste, die von einem gewissen Georg Kremplsetzer vertont und am Münchner Hoftheater aufgeführt wurden, ist dann wirklich nur noch Insidern bekannt.

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Johann Nepomuk von Poißl: „Der Untersberg “, konzertante Aufführung

Die erlesene oper e.v. Halfing hat wieder eine bedeutende Entdeckung der bayrischen Operngeschichte auf dem Programm: Die konzertante Aufführung der romantischen Oper in drei Akten „Der Untersberg“ von  Johann Nepomuk Poißl.

Die Musik ist geprägt von der deutschen Frühromantik, auffällig ist in den Chorszenen der Bauern ein deutlicher Bezug zur alpenländischen Volksmusik – wollte Poißl sogar eine bayerische Nationaloper etablieren? Zeittypisch sind das große Orchester, die zahlreichen Chorszenen und
die dramatischen musikalischen Mittel.

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Bruch Max: „Scherz, List und Rache“, Oper am Klavier 2020/2021/2023

Seit 2020 geht zusätzlich zu seinem großen Opernprojekt im Ku´Ko mit der neuen Reihe `Oper am Klavier´ ein lang gehegter Wunsch des Vereins `erlesene oper e.v.´ in Erfüllung. 

Viele Meisterwerke der Opernliteratur liegen nur noch als Klavierauszug vor, weil das Material verloren ging. Mit kleinem Aufwand, im Stile des Straßentheaters und mit  Klavierbegleitung werden diese vergessenen Perlen wieder lebendig.

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Daniel-François-Esprit Auber: „Dem Schelm die Hälfte“, Opernprojekt 2023 – konzertant

Im März 2020 brachte der Verein erlesene oper e.v. wieder ein Juwel der Operngeschichte auf die Bühne.  Zu sehen gab es eine komische Oper in drei Akten namens „Dem Schelm die Hälfte“ (Carlo Broschi ou La part du diable), von Daniel François Esprit Auber. Dieser zählte zu den am häufigsten gespielten Meistern des beginnenden 19. Jahrhunderts.

Wir freuen uns sehr, dass wir dieses Werk erneut auf die Bühne bringen dürfen- diesmal in konzertanter Version.

Gesungen wird in deutscher Sprache , was das Markenzeichen des Ensembles der erlesenen oper e.v. ist, die diese Oper wieder mit regionalen Künstlern auf die Bühne bringt.

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BEETHOVEN, Ludwig van: „Nur Fidelio? -Beethoven und das Musiktheater“, Konzert 2022

Beethoven beschäftige sich mit über 50 Opernprojekten. Dass es da „lohnenswerte Späne“ gibt, davon war der Leiter der erlesenen oper e.v. sicher. Und so suchte er nach Arien, Duetten, Ouvertüren etc., die der Meister komponierte und fand höchst interessante Werke. Außerdem war die Palette des Musiktheaters Anfang des 19. Jahrhunderts größer als heute angenommen.

Das Publikum erwartet ein abwechslungsreicher und bunter musikalischer Reigen

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